Sun microsystems

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Neue Kapazität: Sun Fire V880 Schon während des „Roll out“ von SAP in den fünf Werken war klar geworden, dass die Umstellung im Hauptwerk die Kapazität der bestehenden Hardware bei König + Neurath übersteigen würde. Der Zeitpunkt war günstig, um mit der Ablösung des Systems auch einen großen Schritt hin zu optimaler Skalierbarkeit und Verfügbarkeit zu machen. Ursprünglich war die SAP-Einführung auf NT-Plattformen realisiert – mit dem letzten Mosaikstein im Datenkonzept des Büromöbelherstellers, mit der SAP-Einführung im Hauptwerk sollte auch das UnixZeitalter bei König + Neurath eingeläutet werden. „Die SAP-Prozesse kennen wir im Rechenzentrum aus dem effeff – so konnten wir uns bei der Migration auf das neue Betriebssystem konzentrieren.“ Mit drei Mitarbeitern realisierte Michael Hoppe das Konzept. Gemeinsam sind sie für rund 400 SAP Anwender zuständig, rund Anwenderbericht König + Neurath AG Im Web Highlights Unternehmen König + Neurath AG, Büromöbel-Systeme, Karben. Anwendungen/Lösungen Zentrale SAP-Installation für sechs Werke mit umfassenden Aufgaben in Rechnungswesen, Materialwirtschaft und Produktionsplanung. Produkte/Services Drei Sun Fire V880 (Produktivsystem als Cluster, dazu Backup und Entwicklungssystem), Sun StorEdge. Business-Anforderungen Migration auf Sun (Solaris) im Rahmen der SAP-Einführung am sechsten (und bedeutendsten) Standort von König + Neurath. Business-Lösungen Integration der SAP-Anwendungen für 360 konkurrierende User (1:1) in die neue Unix-Struktur. Kommentar Die Migration von NT nach Unix klappte im vorgegebenen Zeitfenster von sechs Wochen problemlos. SAP auf Sun Fire V880 bei der König + Neurath AG Power für das Zukunftsbüro ©2003 Sun Microsystems, Inc.

Alle Rechte vorbehalten. Sun, Sun Microsystems, das Sun Logo, Solaris, Java, Jini, Jiro und StarOffice sind Warenzeichen bzw. eingetragene Warenzeichen von Sun Microsystems, Inc. in den USA und in anderen Ländern. Alle anderen Warenzeichen bzw. eingetragenen Warenzeichen sind das Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber und als solche zu beachten. Sun ist zertifiziert von der DQS und SQS nach ISO 9001. Printed in Germany 48/0203/1500 360 arbeiten zur Zeit parallel im Produktivsystem. Heute ist das Team um Hoppe überzeugt davon, dass das Projekt vor allen Dingen deshalb so erfolgreich durchgeführt werden konnte, „weil wir einen Partner hatten, der alles aus einer Hand bieten konnte – Server, Speicher, konzeptionelle Beratung, Dienstleistungen und umfassenden Support.“ Ein entscheidendes Kriterium übrigens war auch das Angebot einer Schattendatenbank. Originalton Hoppe: „Die hatte kein anderer zum vergleichbaren Preis im Portfolio!“ Für den Hersteller von Büromöbel-Systemen ist dieser im Hintergrund laufende Datenbankspiegel von enormer Bedeutung.

Kein Wunder, hängt doch inzwischen die gesamte Produktion, die Bearbeitung jedes einzelnen Auftrags von einem funktionsfähigen ERP-System ab. Wäre auch nur einen Tag lang der Zugriff auf die Datenbank gestört, „müssten wir rund 1.000 der 1.800 Mitarbeiter nach Hause schicken.“ Dank des „Schattens“ ist die Wiederaufnahme des Produktivbetriebs selbst bei Ausfall der Datenbank innerhalb von 15 Minuten Überbrückungszeit möglich. Das Sicherungsverfahren wurde über die Backint Schnittstelle des SAP Systems realisiert, so dass es möglich ist vom Datenbankspiegel das Backup anzustarten, der Restore aber trotzdem auch auf der Originalseite der Datenbank eingespielt werden kann. 25.000 Basisartikel und jede Menge Varianten Für die umfangreichen Datenmengen und -bestände sorgen bei König + Neurath die Besonderheiten des Geschäfts. Das Produktportfolio umschließt die Vielfalt von 25.000 gelisteten Basisartikeln – dabei sind die unterschiedlichen Varianten der Produkte noch nicht einmal berücksichtigt. Hinzu kommen viele Sonderfertigungen. „Eine Besonderheit bei uns ist sicherlich die Vielfalt und die Variationsbreite der Produkte. Viele Lösungen entwickeln wir direkt mit unseren Kunden. Am Markt ist das – neben der Innovationskraft – eine unserer Stärken.“ Das sagt Marketingleiter Henning A.

Kantner und gibt mit dieser Aussage auch klare Hinweise darauf, welche Aufgaben Hard- und Software bei König + Neurath leisten müssen. An einigen Stellen haben die Karbener vor diesem Hintergrund proprietäre Systeme entwickelt, die jedoch allesamt auf die SAPSystemumgebung abgestimmt sind. Ein Blick in eine der Produktionshallen im Karbener Stammwerk zeigt, worum es geht. Hoch automatisiert werden hier individuell Büromöbel-Systeme hergestellt. Egal wie groß oder klein die Serie: alle Einzelprodukte sind anhand ihres Bar-Codes an jeder Maschine identifizierbar – Furnier oder Kunststoffbeschichtung, Kantenformen und -farben, unterschiedlichste Schreibtischplatten in allen für den Büroeinsatz sinnvollen Formen und Größen. In der Holzbearbeitung ist alles denkbar. In der Vorfertigung kann man dank einer Eigenentwicklung jedes einzelne Brett durch den Herstellungsprozess verfolgen – das System zur Fertigungssteuerung ist jedoch keinesfalls von der Datenwelt abgeschnitten. Es steht in enger Kommunikation mit SAP.

Unix für komplexe Aufgaben „Ich glaube, erfolgreicher kann man ein Projekt nicht durchziehen,“ sagt Michael Hoppe nach erfolgreicher Umsetzung des Produktivsystems und fügt hinzu: „Ein entscheidendes Kriterium für den Erfolg war sicherlich, dass wir mit Sun einen Lösungspartner hatten, der nicht nur Rechner liefert, sondern eben auch jede Menge Projekterfahrung einbringt. Mit den Professional Services von Sun haben wir – und das kann ich ohne dick auftragen zu wollen sagen – die allerbesten Erfahrungen gemacht.“ So hat Sun PS (PS = Professional Services) den gesamten Aufbau der Infrastruktur (Server, Backup, SAN-Anbindung, SAP Installation und die Implementierung der Schattendatenbanken) koordiniert und durchgeführt. Innerhalb der erwähnten sechs Wochen führte Sun PS auch die SAP Migration von NT auf Solaris durch. Neben den Professional Services von Sun wurde das Projekt mit Schulungen (Sun Educational Services) begleitet. Darüber hinaus stand vom ersten Tag auch der Vertrieb zur Seite. Hoppe: „Zu allen Beteiligten gab es, wie man so schön sagt, kurze Wege. Viele Herausforderungen, die es aus EDVSicht bei Unternehmen mit solch hoher Fertigungstiefe wie unserer natürlich immer gibt, konnten wir mit dem zur Verfügung stehenden Know-how von Sun schnell und sicher meistern.“ Und was würde das Team bei König + Neurath mit dem Blick auf die vergangenen fünf Jahre SAP-Einführung heute anders machen? „Eigentlich nichts“, kommt die prompte Antwort – „vielleicht würden wir mit dem Wissen von heute innerhalb des SAP Systems manches Detail anders ausprägen. Auf der Hardwareseite aber haben wir die richtige Entscheidung getroffen. Darüber hinaus wird das neue Betriebssystem unseren hohen Anforderungen einfach noch besser gerecht.“ Die nächsten Wochen stehen noch unter dem Vorzeichen von Feintuning. Die Anwender selbst jedoch haben den Aha-Effekt schon hinter sich. Nach der Umstellung über ein Wochenende, erwartete sie montags ein PerformanceSchub.

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